The Evolution of PC-Games


(Direktyoutube via Nerdcore)

Sehr nett gemacht, an manche alten spiele kann ich mich noch ganz gut. Der Red Alert Introscreen weckt bei mir immer Erinnerungen.

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Ich stelle mir bei solchen Videos immer die Frage, wie werden zukünftige Generationen mit dem noch relativ jungem Medium umgehen. Natürlich gehören so Klassiker wie Monkey Island oder Dott zum Pflichtprogramm aber wie sieht es mit anderen Titeln aus?

Viele Title (Stronghold, Rollercoaster Tycoon 2, Half-Life, Commander Keen oder  Command and Conquer) ziehe ich ab und zu heraus, sie gehören zu meinen persönlichen Klassikern. Die hat jeder, so wie es auch unterschiedliche Genre vorlieben gibt. Ich bekomme gerade irgendwie Lust Toonstuck anzuschmeißen, mein Cousin wird es kennen.

Ballong!

https://www.youtube.com/watch?v=XJLXmfl5xb0
(Direktbaloon)

Oder andersherum gefragt, gibt es momentan (2010-2012) ein Spiel das man in sagen wir mal zwanzig Jahren als Klassiker ansehen kann und immer noch gespielt werden?
Ich sehen mal von den vielen Fortsetzungen mal ab, es sind zwar einige große Titel in den Jahren erschienen, doch werden diese weil sie stark verwoben sind eher als ein Gesamtwerk angesehen.

Als Klassiker würde ich pauschal mal Minecraft zählen, denn es bietet vieles was einen echten Klassiker ausmacht. Ein „zeitloses“ Grafikdesign und vor allem ein Innovatives Spielekonzept, das auf Kreativität basiert. Aber sonst fällt mir spontan kein weiterer Kandidat ein. (Das ist mein Horizont, vielleicht habt ihr noch Ergänzungen, dann ab in die Kommentare)

Sind die vielen anderen Spiele schlechter geworden?
Oder kommt das nur von den damaligen Erfahrungen.
Auf manchen gebieten zumindest gibt es eine übersättigung, wenn man die vielen Shooter als Beispiel nimmt. Aber in andere Richtungen hat sich wenig getan, ich habe zum Beispiel seit Jahren kein Klassisches gut funktionierendes Echtzeitstrategiespiel wie Age of Empires II gesehen.

Auch sehe ich Probleme mit den heutigen DRM’s ich kann zwar verstehen, das die Industrie ihr Einkommen sichern will, aber schadet das Restriktive verhalten mehr als es nützt? Was bringt es Marken die Mehrere Jahre alt sind zu schützen, so sehr das sie nicht Archiviert und somit bewahrt werden können? Und vor allem was bring es den ehrlichen Käufer durch umständliche Kopierschutzmechanismen zu bestrafen?

Ein gutes Konzept bietet hiergegen GOG, Spiele, oft auch Klassiker zu günstigen Preisen. Frei von DRM-geraffel und für aktuelle Systeme spielbar gemacht.

Auch eine große Chance sehe ich in den vielen Indipendent spielen, da hier in den Letzten Jahren einige innovative und eigenständige Werke entstanden sind.

In jedem Fall bin ich gespannt wie sich die Industrie entwickeln wird und obwohl ich wenige neue Titel spiele. Auch wird die Zeit zeigen ob man sich in ein paar Jahren noch daran erinnern kann was an MW2 besonders war oder ob das alles in einen Topf geschmissen wird.

4 Gedanken zu “The Evolution of PC-Games

  1. Empires Earth 1 war auch in dem Video – das spielen wir ja noch immer wieder.
    An C&C Red Alert erinnere ich mich auch noch…
    Und am Ende ist Minecraft dabei 🙂

  2. Ballong ?!

    Ich finde durch die Massenproduktion werden Neuzeitige gute Serien immer mehr an die Wand gefahren. Um ein paar Beispiele zu nennen NfS, CoD, Splinter Cell es gibt Momente, in dennen man ein Serie in dem Glanz lassen sollte die sie verdienen. Denn durch dieses weiter ausbeuten, wird sich in 10 Jahren niemand mehr an diese (gerne) zurück errinern.

    Ich muss aber dazu sagen, wir hatten das Glück noch in die Zeit zu rutschen in dennen man die guten alten Klassiks gespielt hat. Stichwort Monkey Island, Red Alert oder Commander Keen.

    Wenn ich diese Titel heute bei den anderen 14-16 Jahrigen „Kindern“ erwähne, sehe ich nur fragende Gesichert. Während sich ein andere ein 200 € teueres Headset kauft, nur weil CoD drauf steht …

    • Ich denke auch das die Massenproduktionen schädlich sind und sich nur auf das melken der Commutity konzentrieren. 9 Cod teile oder 18 Need for speed Spiele sprechen für sich. Zwar hat es die Call of Duty reihe mit Modern Warefare einen interessanten Kniff geschafft aber dann sind zu schnell zu gleiche Teile erschienen. Drei mal der gleiche Brei schmeckt dann doch nicht mehr.

      Einen interessanten Ansatz hat das Homefront Spiel gemacht, allein von der Rahmenhandlung hätte ich mir da so ein tolles Konzept vorstellen können, aber dann wurde daraus wieder nur ein eher mittelmäßiger und zu kurzer versuch (3,7h Spielzeit) CoD zu imitieren.

      Die Entwickler von Half Life haben gemerkt, das es zu schnell ging, und sind vom Episoden Konzept abgekommen. (Ich hoffe das wir aber trotzdem mal was von HL3 hören :D)

      Auch stört mich die Ignoranz einiger CoD Spieler, die nicht die Fehler der Serie erkennen wollen. Als ich den Artikel verfasst habe habe ich zu diesem Argument keinen passenden Beleg gefunden (und hab es deswegen weggelassen) , hier ist nun einer:
      http://i.imgur.com/XtnsO.png